|
Learn languages (via Skype): Rainer: + 36 20
334 79 74 or + 36 20 549 52 97
|
|
Die Bibel: Eine literarisch-historische Auswertung!
Das meist verkaufte und herausgegebene Buch der Welt. Aber ist es
auch das meist gelesene? Wahrscheinlich nicht! Im Gespräch mit Gläubigen und
Theologen muss leider immer wieder festgestellt werden, dass sein Inhalt nur
teilweise oder durch Hören-Sagen bekannt ist. Es wird über etwas diskutiert,
was man eigentlich nicht kennt.
Die Ungarn wissen zum Beispiel nicht, dass der Name ihres
legendären Führers Arpad eigentlich die Bezeichnung eines Ortes aus der Bibel
ist (Jesaias 10/9) und dass er deshalb wahrscheinlich nicht Arpad hieß.
Grundsätzlich ist der erste Teil, also das alte Testament ein
Geschichtsbuch. Es zeigt, mit welchen Völkern das Jüdische auf seinen
Wanderungen als Nomaden in den Wüsten, nördlich begrenzt durch das Taurus
Gebirge, westlich durch Jordan, Mittelmeer und Ägypten, östlich durch Euphrat
und Tigris und im Süden beinhaltete es die arabische Halbinsel, in ständigem
Kontakt stand.
- Der Streit zwischen
Kain und Abel kommen wahrscheinlich aus dem sumerischen und veranschaulichen
den Kampf zwischen kriegerischen Bergvölkern und sesshaften Bauern.
- Noah und sein Schiff
sind die regelmäßigen Überschwemmungen der Flüsse Nil, Euphrat und Tigris.
- Abraham und Moses,
die jährliche Wanderung in die grüne Wüste im niederschlagsreichen Winter und
zurück in die Randgebiete im trockenen Sommer.
- Jonas im Walfisch,
weil er wie alle zu jener Zeit in diesem Teil der Welt glaubte, dass für
jedes Königreich oder Land ein anderer Stern und/oder Gott zuständig sei, und
deshalb, um den Befehl Gottes nicht ausführen zu müssen, einfach in ein
anderes Land gehen wollte. Aber der Gott Israels ist der einzige und man kann
ihm nicht entfliehen.
- Abraham, der am Ende
seinen Sohn doch nicht opfern musste, war das erste Zeichen, dass sich auch
in der jüdischen Gesellschaft eine Humanisierung bemerkbar machte, wie damals
in vielen dieser Regionen, in denen das Menschenopfer als nicht mehr
entsprechend angesehen wurde.
Der nächste Teil beschäftigt sich mit Bräuchen und Sitten, die
als Richtlinien des Zusammenlebens dienen sollten (10 Gebote), zum Beispiel
den Ablauf eines Gottesdienstes regelten, oder Feiertage bestimmten.
Dann geht es um die Geschichte des sesshaften jüdischen Volkes
mit seinen Königen und Kriegen oder Handelsbeziehungen zu anderen Völkern.
Das war kurz zusammengefasst das alte Testament.
Die Apokryphen handeln von der Zeit nach Alexander dem Großen,
als der jüdische Staat wieder aufgebaut werden sollte.
Das neue Testament wurde zwischen 80 und 120 unserer Zeitrechnung
in Griechenland geschrieben und verbindet griechische Philosophie und
Mythologie, die Lehren von Zarathustra und Erzählungen in Gleichnisform aus
dem Leben eines Jesus, der Wunder getan haben soll und sich mit seinen
Begleitern und vielen Anhängern in der Wüste auf grünem Gras niedergelassen
haben will. Dabei spricht er von Nächstenliebe vermischt mit intoleranten
Erklärungen wie: „Bist du nicht für mich, so bist du wider mich.“
Das alte Testament war ursprünglich auf Althebräisch verfasst,
wurde dann im Auftrag eines Pharaos ungefähr 200 Jahre vor unserer Zeit ins
Altgriechische (Septuaginta) übersetzt. Nach der Entstehung des neuen
Testaments auf Altgriechisch kam es im 4. Jahrhundert zu einer
Gesamtübersetzung ins Lateinische (Vulgata), was im 8. Jahrhundert noch
einmal wiederholt wurde (Itala).
|
|
Else
|
|
Else
|
|
Else
|
|
Else
|
|
Else
|
Dienstag, 10. Februar 2015
Abonnieren
Kommentare (Atom)